Buchrezension: “Der Alchimist” von Paulo Coelho

Buchrezension: “Der Alchimist” von Paulo Coelho

Würdest du gerne wissen, welche 3 großartigen Lektionen, du aus dem Buch „Der Alchimist“ für dein Leben lernen kannst? Dabei wird dich besonders Lektion Nummer 3 in der aktuellen Zeit vermutlich ziemlich dankbar machen. ✨Ich markiere mir wichtige Sätze oder schöne Zitate immer mit einem Marker um sie auch nach einigen Jahren schnell wiederzufinden 📖 Das habe ich natürlich auch mit diesem Buch gemacht und habe für euch meine liebsten 3 Weisheiten aus dem Buch herausgeschrieben. Es ist wirklich unglaublich, wie sehr mich die Worte von “Der Alchimist” berührt und bewegt haben.

Ihr habt euch eine Buchrezension gewünscht und hier ist sie: „Der Alchimist“ von Paulo Coelho.

Inhalt: “Der Alchimist” von Paulo Coelho

Der junge Hirte Santiago träumt immer wieder von einem Schatz der in Ägypten liegt. Eines Tages trifft er einen geheimnisvollen Mann, der sich als König ausgibt und ihm gut zuredet und ihm von seinem Lebensplan erzählt. Santiago fasst den Mut und eine beschwerliche Reise aus Andalusien nach Afrika beginnt. Auf seinem Weg zum Schatz bei den Pyramiden in Ägypten muss Santiago einige Umwege in Kauf nehmen, doch immer kann er seiner Situation etwas positives abgewinnen und lernt so auf dem Weg sich selbst und seinen Lebensweg besser kennen. Mit der Hilfe eines Alchimisten begeht er das letzte Stück seiner Reise bis zu den Pyramiden um dort den ersehnten Schatz zu finden …

3 großartige Lebensweisheiten aus “Der Alchimist”

Ich bin selbst verwundert, warum ich dieses Buch nicht schon viel früher gelesen habe – vermutlich haben mich Titel und Inhaltsangabe etwas abgeschreckt 🤯Ich kann euch aber verraten, dass das Buch gar nicht so verkopft ist, wie es auf den ersten Blick klingt. Im Gegenteil: Die Geschichte von Santiago ist eher “einfach” und doch befindet sich so viel Schönes in ihr. Ich habe für euch 3 Lebensweisheiten aus dem Buch herausgeschrieben, die mich am meisten geprägt haben und die für mich vieles in ein anderes Licht gerückt haben. Vielleicht geht es euch ähnlich …

  1. »Während ich esse, tue ich nichts weiter als essen. Wenn ich laufe, dann mache ich nichts außer laufen. Und wenn ich kämpfen muß, dann wird dieser Tag zum Sterben ebenso gut sein wie jeder andere. Denn ich lebe weder in der Vergangenheit noch in der Zukunft. Ich habe nur die Gegenwart, und nur diese interessiert mich. Wenn du immer in der Gegenwart leben kannst, dann bist du ein glücklicher Mensch.”
    Sei im Jetzt. Du lebst nur Heute. Deine Vergangenheit ist passiert und deine Zukunft liegt noch vor dir. Santiago ist auf der Reise nach einem Schatz, doch er merkt schnell, dass das Ziel zwar erstrebenswert ist, aber nicht das ultimative Ziel. Auch auf dem Weg dorthin kann er Spaß haben, reich werden, sich verlieben und glücklich sein. Der Weg ist das Ziel 😉
  2. “Zwei Schiffsstunden trennten ihn von den Weiden Andalusiens, aber eine riesige Wüste lag zwischen ihm und den Pyramiden. Der Jüngling bemerkte, dass er diesen Gedanken auch andersherum betrachten könne; denn in Wirklichkeit befand er sich ja um zwei Stunden näher bei seinem Schatz. Auch wenn er beinahe ein Jahr gebraucht hatte, um diese Wegstrecke zurückzulegen.”
    „Der Alchimist“ lehrt uns, dass es auch einmal schwierige Passagen entlang des Weges gibt. Santiago bringt Opfer, er wird beraubt und muss wieder bei Null anfangen – doch er gibt nicht auf, sondern deutet dies als Zeichen für seine weitere Reise auf seinem Lebensweg. Auch er zweifelt, doch er gibt diesem Gefühl nicht nach, sondern sieht immer das Positive an seinen Umwegen durchs Leben. Du kannst die Veränderungen und Herausforderungen auf deinem Weg vielleicht nicht ändern, aber du kannst beeinflussen, wie du mit diesen Situationen umgehst.
  3. „Wenn alle Tage gleich sind, dann bemerkt man auch nicht mehr die guten Dinge, die einem im Leben widerfahren.“
    Kennst du dieses Gefühl? Gerade in der aktuellen Corona-Krise gleicht (bei mir) jeder Tag dem nächsten. Ich habe mittlerweile kaum noch ein Zeitgefühl und alles läuft sehr monoton ab. Aufstehen, Yoga, Duschen, Arbeiten, Spaziergang mit dem Hund, Abendessen, Lesen, Schlafen – Puh auf Dauer ganz schön langweilig. Oder doch nicht? Dieses Zitat aus “Der Alchimist” hat mich besonders angesprochen, denn durch ein schlimmes Erlebnis vor ein paar Wochen habe ich noch einmal mehr verstanden wie dankbar ich sein darf für all die Dinge, die ich tagtäglich erlebe. Ich habe zwei gesunde Beine und kann spazieren gehen. Ich kann lesen und Kaffee genießen. Ich lebe in einer glücklichen Beziehung und bin sicher und geborgen. Lasst uns die guten, alltäglichen Dinge wieder wahrnehmen und sie feiern – so wie es auch der Hirte Santiago tut.

Na was sagt ihr zu den 3 Lebensweisheiten aus dem Buch? Konnte eine davon euch heute ansprechen und euch berühren? Ich hoffe es sehr 🙂 Ich hätte vermutlich noch zehn weitere Weisheiten für euch aufschreiben können, aber am besten lest ihr das Buch eh selber um zu verstehen, wie viel Gutes und Schönes darin steckt. Ich wünsche euch viel Spaß dabei!

Meine Rezension zu “Der Alchimist”

Das Buch liest sich sehr gut und schnell – die Geschichte des Hirten Santiago ist eher kurzweilig, doch die Gedanken und der Lebensweg, den der Hirte begeht regt zum nachdenken an. Ein wirklich schönes Buch mit warmen Worten voller Hoffnung und dem Wunsch loszuziehen und seinen eigenen Lebensweg zu gehen. ❤️️

Falls ihr Lust bekommen habt, das Buch zu lesen, habe ich es euch hier verlinkt (unbezahlte Werbung): “Der Alchimist” von Paulo Coelho.

Fazit: Ich gebe dem Buch ⭐⭐⭐⭐⭐/5 Sternen

Wie fandest du das Buch “Der Alchimist”? Oder, wenn du das Buch noch nicht gelesen hast, hast du Lust darauf bekommen? 😊 Erzähl mal! Ich hoffe, diese kurze Rezension hat dir gefallen!

1 Kommentar

  1. Mai 8, 2020 / 21:33

    Ein richtig gute Rezension liebe Rabea!
    Ich kann mit den ersten beiden Lehren auf jeden Fall was anfangen. Lehre 3 ist mir etwas ferner. Gerade in den letzten Wochen erfreue ich mich an so vielen Kleinigkeiten, auch wenn die Tage monoton sind. Aber sind es die Tage in der alten Normaltität nicht auch gewesen? Nur wurden sie regelmäßig von Reisen und Feiern unterbrochen, ansonsten läuft der Großteil des Lebens meiner Meinung nach doch monoton ab…
    Liebe Grüße,
    Emilie

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