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DIY Vision Board – Wie du deine Ziele erreic...

DIY Vision Board – Wie du deine Ziele erreichst!

Ziele visualisieren: Hier erfährst du, wie du dir die richtigen Ziele setzt, für dich klar wirst und warum ein Vision-Board dabei helfen kann! Außerdem gibt es natürlich noch Inspiration für dein eigenes DIY Vision Board!

Kennt ihr das? Jedes Jahr aufs neue erstellen wir eine Liste guter Neujahrsvorsätze, stellen die Uhr auf Null und legen uns Routinen zurecht, wie wir weniger Süßigkeiten essen, aufhören zu rauchen, mehr sparen oder drei Mal die Woche Sport treiben. So läuft das bei mir jedes Jahr. Spätestens im März habe ich dann die Hälfte der Vorsätze über Bord geworfen und mein Sport-Tagebuch habe ich auch seit Wochen nicht geführt. Ihr merkt worauf ich hinaus will: Die guten Vorsätze von Anfang Januar haben ein Mindesthaltbarkeitsdatum und danach wird es schwierig sich an die festgelegten Routinen zu erinnern. Warum? Weil sie in Vergessenheit geraten. Sie dümpeln im Netz herum (erinnert ihr euch noch an diesen Post zu meinen guten Vorsätzen?) oder wurden irgendwo in einem Notizbuch festgehalten (was schon mal besser ist, als sie gar nicht aufzuschreiben). In diesem Jahr habe ich mir deshalb etwas ganz anderes vorgenommen: Ich erstelle ein Vision Board!

1. Schritt: Ziele festlegen

Bevor ihr mit dem Erstellen eines Vision Board loslegt, musst du dir darüber klar werden, welche Ziele du eigentlich erreichen möchtest. Vielleicht fällt dir da sofort etwas ein – vielleicht musst du etwas länger darüber nachdenken. Ziele können “klein” sein, wie die neue Handtasche, die du dir gerne gönnen möchtest. Achte aber darauf auch ein paar “große” Ziele festzulegen (Eigenheim, Auto, Familie?). Du kannst, wenn du möchtest die folgenden Fragen für dich beantworten um deine Ziele herauszuarbeiten:

  • Was möchte ich unbedingt einmal ausprobieren?
  • Was wäre wenn ich nie wieder arbeiten müsste, und keine Geldsorgen hätte? Was würde ich dann tun wollen?
  • Was möchte ich für mein physisches Wohlbefinden tun?
  • Was möchte ich für mein psychisches Wohlbefinden tun?
  • Was möchte ich finanziell erreichen?
  • Wie soll mein Zuhause sein?
  • Welche Wünsche möchte ich mir erfüllen (materiell und immateriell)?
  • Was möchte ich erreichen (beruflich und privat)?
  • Was wünsche ich mir für meine Familie/Beziehung/Freundschaften?

Am besten schreibst du dir zu all den Fragen Stichworte auf, so dass du sie besser behalten kannst. Wenn du magst, kannst du Ziele (nach der Erstellung des Vision Boards) noch weiter ausformulieren und in einzelne Unterziele aufteilen. Ein konkretes Ziel könnte dann zum Beispiel so aussehen:

In 10 Jahren möchte ich ein Eigenheim kaufen. Dafür benötige ich Eigenkapital von 50.000 €. Mein Ziel ist es jedes Jahr 5.000€ nur für dieses Vorhaben zu sparen. Dafür werde ich einen Nebenjob annehmen und alle Einnahmen aus diesem Job beiseite legen.

2. Schritt: Vision Board erstellen

Du hast deine Ziele erkannt? Super – dann hast du schon eine konkrete Vorstellung wo es hingehen soll und damit einen großen Vorsprung gegenüber der Leute, die ihre Ziele nicht formulieren. Ganz nach dem Gesetz der Anziehungskraft stellen wir uns jetzt vor, dass wir all diese Ziele auch erreichen. Unser Gehirn steht auf visuelle Reize – also geben wir ihm was es will und machen uns an die Arbeit, oder? Jetzt geht’s los und du visualisierst deine Ziele anhand des Vision Boards.

Du benötigst für dein Vision Board:

  • Zeitschriften, Postkarten, Bilder
  • Schere, Kleber, Filzstifte
  • weißes Papier (z.B. DinA3 Block)
  • optional: passender Bilderrahmen für dein Vision Board

Nimm dir ausreichend Zeit für die Gestaltung des Vision Boards (mindestens 3 Stunden) und schaffe dir eine Wohlfühl-Atmosphäre, z.B. mit Kerzen, deinen Lieblingssnacks, einem leckeren Getränk und leiser Musik im Hintergrund – was auch immer es ist was dich in Stimmung bringt. Nimm deinen Zettel mit den Stichworten zu den Zielen/Fragen aus Punkt 1 und lass alles auf dich wirken. Dann breite alle Zeitschriften, Fotos, Postkarten etc. vor dir aus und lass deine Blicke über die Seiten wandern. Am Anfang braucht man etwas Zeit um “reinzukommen”, aber nach einer Weile fängst du automatisch an deinen Blick auf deine Ziele zu fokussieren. Du siehst eine Palme und assoziierst damit einen Urlaub in der Karibik, der schon lange dein Wunsch ist? Dann schneide die Palme aus! Ein Spruch inspiriert dich? Dann schneide ihn aus. Du siehst ein Bild von einem Hund, welches dich an dein Ziel erinnert mehr für den Tierschutz zu tun? Dann schneide es aus! Du siehst – das Prinzip ist ganz einfach. Überlege dir für jedes deiner Ziele ein Sinnbild und schaue, welche Bilder oder Sprüche dazu passen. Findest du nichts passendes? Dann werde selbst kreativ und male oder schreibe mit Filzstiften ein passendes Symbol für dein Ziel auf. So werden es langsam immer mehr Schnipsel. Nun gilt es diese auf deinem DinA3 Blatt (oder direkt auf das Blatt im Bilderrahmen) anzuordnen und fest zu kleben. Ob du das nach einem System machst (in jede Ecke ein anderes Ziel) oder lieber wild durcheinander ist dir überlassen. Lass deiner Kreativität freien Lauf und lass dich einfach von deinen Gefühlen leiten. Was fühlt sich richtig an? Was eher ungut? Wenn du erst einmal die Symbole für deine Ziele in der Hand hältst, wirst du automatisch merken wo der richtige Platz für sie ist. Klebe und zeichne so lange weiter, bis du das Gefühl hast, dass alles für dich Wichtige auf dem Vision Board zu finden ist.

3. Schritt: Ziele erreichen mit dem Vision Board

Der letzte Schritt ist der leichteste und zugleich der schwerste Schritt: Zeige und erkläre dein Vision Board einer vertrauten Person. Das kann dein Partner bzw. deine Partnerin sein, oder ein guter Freund/Freundin oder deine Mutter/Schwester/Bruder etc. Bittet eine Person, bei der ihr euch wohl fühlt und der ihr vertraut, sich Zeit zu nehmen und stellt ihm/ihr euer eigenes Vision Board vor. Erklärt eurem Gegenüber was eure Ziele sind, warum ihr euch für diese entschieden habt und was die Visualisierung auf dem Vision Board bezwecken soll. Dies hat den Effekt, dass ihr alles noch einmal Revue passieren lasst und eure Ziele noch konkreter macht. Darüber zu sprechen lässt alle Ziele direkt viel realer werde.

Wir haben es direkt so gemacht, dass mein Freund und ich parallel an unserem Vision Board gearbeitet haben. Am Ende haben wir uns dann zusammengesetzt und uns diese gegenseitig vorgestellt. Es hört sich vielleicht blöd an, aber solche Rituale haben uns als Paar ganz neu herausgefordert und uns enger zusammengeschweißt. Ihr kennt das sicher: In Partnerschaften redet man viel über alltägliches, doch verlieren wir oft unsere großen Themen aus dem Auge – Wo wollen wir eigentlich hin? Wollen wir ähnliche Dinge in der Zukunft erreichen? Es ist eine spannende und schöne Erfahrung Ziele und Wünsche ganz klar zu kommunizieren und auszutauschen.

Hänge dein Vision Board nun an einen Ort, wo du es täglich sehen kannst! Wir haben unsere Vision Boards direkt in einen Bilderrahmen “gebastelt”, so dass wir diese problemlos aufhängen können und sie auch noch ganz hübsch in der Wohnung aussehen. Es ist natürlich dir überlassen, wo der richtige Platz für dein Vision Board ist. Bei uns hängen sie im Schlafzimmer, so dass wir sie jeden Morgen nach dem Aufstehen und vor dem Schlafen gehen sehen können und unsere Ziele immer vor uns haben. Mit der Kraft der Visualisierung geht es nun ans Erreichen deiner Ziele. Natürlich ist dein Vision Board kein magischer Wunscherfüller – das wäre dann doch etwas zu einfach. Das Vision Board zeigt dir quasi deine großen Ziele im Jahr oder im Leben. Um sie zu erreichen, kannst du versuchen jeden Tag in die Richtung deiner Ziele zu arbeiten. Der innere Schweinehund fesselt dich ans Sofa? Dann schau auf dein Vision Board und sieh dir den Traum-Body an, den du aufgeklebt hast. Du willst endlich mehr Geld sparen als es auszugeben? Das Vision Board erinnert dich jeden Tag daran, wofür du sparst – da fällt es leicht auf den Coffee to go zu verzichten, oder?

Ich hoffe, ich konnte dir zeigen warum ein Vision Board dir bei der Erfüllung deiner Träume helfen kann und vielleicht bist du ja jetzt auch motiviert dich an dein eigenes Vision Board zu setzen? Leg einfach los – es gibt kein Richtig oder Falsch.

Lass dich von der Kraft des Vision Boards überzeugen
und probiere es einfach aus. Es klingt vielleicht ein bisschen esoterisch,
aber nur wer wagt, gewinnt – und du bist doch ein Gewinner, oder? 

Die Inspiration zum Vision Board kam übrigens von Markus Lennackers – lies hier noch mal alles zu seinem Personal Coaching, dem Herzbluttiger und seiner Seminar-Reihe!


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  1. Lara

    24 Januar

    Ein richtiger toller Post und super inspirierend!! Viele Grüße

    • Rabea

      24 Januar

      Vielen Dank, dass freut mich sehr 🙂

  2. Brini

    24 Januar

    Das ist echt eine sooo coole Idee – ich habe mit meinem Freund etwas ähnliches gemacht, aber halt nicht mit Vision Board sondern wie du sagst. aufgeschrieben und weggelegt quasi 😀
    Mich würde ja total interessieren, was genau auf deinem Vision Board drauf steht und welche Ziele du hast. Wir haben da sicher einiges gemeinsam 😉
    LG
    Brini
    http://www.brinisfashionbook.com

    • Rabea

      24 Januar

      Oh danke meine Liebe! Freut mich total! Hihi zeige ich dir gerne mal, wenn wir uns sehen. Es hängt in unserem Schlafzimmer so dass wir die große Vision immer vor Augen haben.

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