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Sebastian Fitzek „Der Insasse“ – Rezension

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Das neue Buch von Sebastian Fitzek ist da! Mit „Der Insasse“ veröffentlichte der Berliner Schriftsteller seinen 18. Psychothriller. Nachdem ich viele Fitzek-Romane schon verschlungen habe („Amokspiel“ finde ich super!), war ich von den letzten beiden Büchern „Das Paket“ und „Flugangst 7A“ eher enttäuscht. Zu gestellt, zu konstruiert und irgendwie nicht überraschend genug. Daher war ich super gespannt, ob mich „Der Insasse“ überzeugt.

Um was es in dem neuen Psychothriller geht, sich der Kauf lohnt und ob der neue „Fitzek“ wieder zur alten Bestform aufläuft? Hier erfahrt ihr es!

Inhaltsangabe des Verlags:

Zwei entsetzliche Kindermorde hat er bereits gestanden und die Berliner Polizei zu den grausam entstellten Leichen geführt. Doch jetzt schweigt der psychisch kranke Häftling Guido T. auf Anraten seiner Anwältin. Die Polizei ist sicher: Er ist auch der Entführer des sechsjährigen Max, der seit drei Monaten spurlos verschwunden ist. Die Ermittler haben jedoch keine belastbaren Beweise, nur Indizien. Und ohne die Aussage des Häftlings werden Max‘ Eltern keine Gewissheit haben und niemals Abschied von ihrem Sohn nehmen können.

Drei Monate nach dem Verschwinden von Max macht ein Ermittler der Mordkommission dem verzweifelten Vater ein unglaubliches Angebot: Er schleust ihn in das psychiatrische Gefängniskrankenhaus ein, in dessen Hochsicherheitstrakt Guido T. eingesperrt ist. Als falscher Patient, ausgestattet mit einer fingierten Krankenakte. Damit er dem Kindermörder so nahe wie nur irgend möglich ist und ihn zu einem Geständnis zwingen kann.

Denn nichts ist schlimmer als die Ungewissheit.
Dachte er.
Bis er als Insasse die grausame Wahrheit erfährt …

Meine Bewertung/Rezension zu „Der Insasse“:

Der Roman startet so schauderhaft, wie viele von Sebastian Fitzeks Romanen. Direkt im ersten Kapitel läuft es einem kalt den Rücken herunter. Wir lernen den Kindermörder und mutmaßlichen Entführer des kleinen Max Berghoff kennen – ein grausamer Mann, der viele Kinder auf dem Gewissen hat. Die Leiche von Max Berghoff wurde allerdings nie gefunden.

Till Berghoff, der Vater von Max, versucht, selbst noch einige Monaten nach Verschwinden seines Sohnes, herauszufinden was mit ihm geschehen ist. Dafür will er in die Nähe des Entführers gelangen – nur der wird wegen eines Gutachtens in eine Psychatrie eingewiesen. Es ist spannend zu beobachten, was Till alles unternimmt um in die psychiatrische Anstalt zu gelangen und in die Nähe des Killers. Er nimmt die Identität eines anderen Mannes an – doch es stellt sich schon bald heraus, dass die neue Identität für Till viele Probleme und noch mehr Feinde mit sich bringt. Ich habe mich oft dabei ertappt, dass ich selbst darüber nachdachte, was ich an Tills Stelle getan hätte und wie weit ich gegangen wäre um mehr über den Verbleib meines Kindes zu erfahren. 

In der Anstalt selber wechseln die Erzählperspektiven. Fast fühlt man sich selbst wie ein schizophrener Patient, der diverse Persönlichkeiten unterhält. Diese Schreibweise und der Effekt, den es auf die Leser hat, finde ich super interessant. So interessant, dass ich das Buch in nur wenigen Tagen „ausgelesen“ habe. Und dabei habe ich mich schon sehr zurückgehalten 😉 Das Ende hält eine große Überraschung bereit, die ich wirklich nicht habe kommen sehen. Dabei werden auch die vielen Erzählperspektiven zu einer gemeinsamen Handlung und Geschichte verbunden. Super raffiniert, authentisch und höchst verstörend!

Mein Fazit zu Sebastian Fitzeks „Der Insasse“: Endlich wieder ein großartiger Fitzek – so wie ihn seine Leser kennen und lieben! 

Alle Bilder von meinem Lieblingsfotografen: Mathias Radke Photography.


  1. Svenja

    18 November

    Na super Rabea, wie soll ich es jetzt bis Weihnachten aushalten ohne das Buch? 😀
    Meine bisherigen Favoriten von Fitzek sind der Nachtwandler und Passagier 23.
    Liebe Grüße
    Svenja von http://www.lovelysuitcase.de

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