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5 Gewohnheiten für ein gesundes Leben

5 Gewohnheiten für ein gesundes Leben

In den letzten Monaten habe ich das Fitness-Beiträge auf dem Blog eher vermieden. Während ich euch früher immer mal wieder neue Sporttrends oder gesunde Rezepte gezeigt habe, so ist das Thema doch etwas eingeschlafen. Vor allem lag das daran, dass ich selbst nicht mehr zufrieden mit meiner Sportroutine war, immer mal wieder das Gym gegen einen Abend mit Freunden getauscht habe und meine Ernährung mangels Zeit vor allem aus ungesunden Lebensmitteln bestand. Seit einigen Wochen aber habe ich meine Motivation wiedergefunden und eine gute Balance zwischen verschiedenen Sportarten gefunden, die mich nicht langweilen. Normalerweise besteht meine Woche aus Laufen, Fitnessstudio, Yoga und Homeworkouts – eine starke Mischung, die meinem Körper und meinem Geist ungemein gut tut. Auch meine Ernährung habe ich wieder in alte Bahnen führen können und habe für mich eine Strategie entwickelt, mit der ich mich sehr wohl fühle, aber dazu werde ich anderer Stelle mehr berichten. Heute wollte ich meine Tipps mit euch teilen, wie ich es geschafft habe, den Alltagstrott wieder ein bisschen gesünder und sportlicher zu gestalten.

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Meine Top 5 Gewohnheiten für ein gesundes Leben

1) Behalte den Überblick
Als ich jünger war, habe ich eine Zeit lang das Weight Watchers-Programm durchgezogen und konnte damit sehr gute Erfolge erzielen. Vor allem hat mir geholfen, dass ich all meine Mahlzeiten aufgeschrieben habe (und ja, dazu gehört auch der tägliche Cappuccino!). Mit dieser Übersicht wurde mir erst bewusst wie viele Kleinigkeiten ich am Tag so zu mir nahm. In den letzten Wochen habe ich es einfach wieder zur Routine gemacht meine Mahlzeiten und Snacks in einer App nieder zu schreiben. So habe ich eine bessere Kontrolle über mich und mein Essverhalten.

2) Trinken stillt den Hunger
Ich weiß, ich wiederhole mich, aber Trinken ist SO wichtig. Gott sei Dank war es für mich nie ein Problem viel zu trinken – im Gegenteil, ich habe immer großen Durst und trinke am Tag zwischen 2,5 bis 3,5 Litern. Wenn ich bei Heißhunger erst einmal ein großes Glas Wasser trinke und ein paar Minuten abwarte, verflüchtigt sich das Hungergefühl ganz schnell. Hier bekommst du hilfreiche Tipps um mehr Wasser zu trinken.

3) Happy Body, happy Mind, happy Soul!
Für mich gehört mehr zu einem gesunden Leben als Sport und Ernährung, daher habe ich Anfang des Jahres mit Yoga angefangen und bin seitdem einmal in der Woche auf der Matte. Neben den dehnenden und kräftigenden Asanas, liebe ich die Anfangs- und Endmeditation, die mich für eine halbe Stunde komplett erdet und aus dem Alltag herausholt. Ich kann euch wirklich nur raten es mal auszuprobieren! Neben dieser Art der Entspannung, versuche ich jede Woche ein bisschen „Me-Time“ zu integrieren. Manchmal bedeutet das, dass ich eine Thai-Massage in Anspruch nehme, oder einen Maniküre/Pediküre-Termin buche – Manchmal sind es aber auch nur zwei Stunden samstags in denen ich Zeitungen lese, einen Tee trinke und ein selbstgemachtes Stück Kuchen schnabuliere. In der Winterzeit liebe ich es sonntags das Wochenende mit einem Bad ausklingen zu lassen. Diese bewusste Zeit nur für mich, ohne Handy, hilft mir mich in meinem Körper wohlzufühlen, und auch meinen Geist ein bisschen zu streicheln. Egal was andere sagen, du bist gut so wie du bist!

4) Mindestens 3 mal Sport in der Woche
Das hier ist nicht neu für euch, aber ich sage es euch wie es ist: Ohne Sport werdet ihr nicht nur langfristig zunehmen, sondern lasst damit auch euren Körper verkalken und macht ihn ungelenkig und schwach. Es gibt einfach kein gesundes Leben ohne Sport. Meine Regel ist es mindestens 3 mal in der Woche Sport zu machen. Aktuell gehe ich mittwochs gerne ins Fitnessstudio zu einem meiner Lieblingskurse, dem „Body Attack“, donnerstags folgt Yoga, und am Wochenende schnüre ich die Laufschuhe und mache ein paar Bauch- und Beinübungen. Da mir die aktuelle Routine noch zu Cardiolastig ist, werde ich in den nächsten Wochen mit einem Personal Trainer ein Programm für mich entwickeln, mit dem ich meine Ziele für einen fitten und starken Körper erreichen kann. Dazu gibt es bald natürlich auch den ersten Blogpost.

5) Go Vegan!
Ich bin keine Veganerin und ernähre mich auch nicht ausschließlich vegetarisch. Ein gutes Steak oder ein leckeres Stück Kuchen mit Sahne machen mich einfach glücklich! Nichtsdestotrotz versuche ich zumindest unter der Woche so oft es geht vegetarisch zu essen oder vegane Produkte zu nutzen, wie zum Beispiel Mandelmilch oder Soja-Joghurt. Eine Freundin, die sich vegan ernährt, hat mir viel über die Hintergründe dieser Ernährungsweise und Tierhaltung erzählt, was mich sehr zum Nachdenken bewegt hat. Auch wenn ich nicht komplett auf tierische Produkte verzichten möchte, so finde ich es für mich persönlich eine gute Entscheidung zumindest achtsam damit umzugehen und so oft es geht auf Alternativen zurückzugreifen. Ich merke, dass es meinem Körper auch super damit geht, wenn ich mich bewusster ernähre und ihm gute Inhaltsstoffe zu verbrennen gebe. Kleines Extra: Meiner Haut tut es sehr gut auf Milchprodukte zu verzichten!

Auf meinem Fitness-Pinterestboard findet ihr übrigens noch weitere Tipps für ein gesundes Leben und sportliche Motivation. Schaut doch mal vorbei! Und jetzt seid ihr gefragt:

Habt ihr Tipps für mich, was ich besser machen kann um meinen Alltag
noch „gesünder“ zu gestalten? Ich freue mich auf eure Anregungen!


  1. Stefanie

    13 Juni

    Tolle Tipps, liebe Rabea!

    Lediglich der Mandelmilch und den Sojaprodukten steh ich recht skeptisch gegenüber, auch wenn ich selber so häufig wie möglich versuche, die Ernährung vegan oder zumindest vegetarisch zu gestalten.
    Mandelmilch ist zwar superlecker, leider aber ist der Mandelanbau alles andere als sonderlich umweltfreundlich aufgrund des hohen Wasserverbrauchs (und das leider meist in Regionen, die eh nicht besonders gesegnet sind mit großen Wasservorräten…).
    Bei Soja streiten sich die Experten ja seit Ewigkeiten, ob das Ganze nun wirklich so gesund ist, wie immer behauptet. Dazu dann noch das Damoklesschwert TTIP und die Befürchtung, dass wir in Zukunft Sojaprodukte in den Regalen finden, die quasi aus dem Hause Monsanto stammen….

    Wir verzichten also weitesgehend auf Milchprodukte – entweder, es gibt sie mal als Ausnahme und sie werden bewusst als solche genossen, oder es wird auf Reis- oder Kokosmilch zurückgegriffen (wobei auch auch das noch nicht für die ultimative Lösung halte..).

    • Rabea

      13 Juni

      Liebe Steffi – das ist ja mal interessant und wusste ich noch gar nicht! Die Lebensmittelindustrie hat sich in den letzten Jahren immer mehr zum Nachteil entwickelt finde ich. Wobei, vielleicht war es früher auch schon so, aber die „Awareness“ für dieses Thema ist gestiegen. Das Soja-Produkte nicht so gut sind wie ihr Ruf hatte ich auch schon mal gehört, weshalb ich bei Milch zumindest auf Mandelprodukte zurückgegriffen hatte. Reismilch schmeckt mir leider gar nicht, aber Kokosmilch ist definitiv eine super Alternative!!

      Liebe Grüße, Rabea

      • Stefanie

        13 Juni

        Ich glaub, das ist eine Mischung aus beidem. Wir haben zum Beispiel früher viel direkt bei uns im Dorf beim Bauern gekauft – Fleisch, Eier, frische Milch: Ein Traum! Dafür hats aber auch keinen interessiert, was der Bauer so eigentlich aufs Feld kippt.
        Heutzutage hat man da verstärkt ein Auge drauf – aber es ist unglaublich schwer geworden, den Überblick zu behalten. Von vielen Düngemittelchen erfährt man erst, wenn endlich rauskommt, dass sie eventuell dann doch erbgutschädigend sind. Erschwerend dazu kommt, dass gerade im Bio-Bereich viele „Stempel“ nicht geschützt sind. So gab es vor einigen Jahren aus dem asiatischen Raum Bioprodukte auch im deutschen Handel, die nicht nur „nicht Bio“ waren, sondern richtig böse gespritzt mit allem was der Chemieunterricht hergab.
        Und wenn Du Dir mal richtig den Appetit auf all die schicken, teuren Lifestyle-Wässerchen verderben magst, dann empfehle ich Dir sehr, in einer ruhigen Minute den Nestlé-Konzern und seine Machenschaften zu googlen (auf youtube gibt es da sehr sehenswerte Dokumentationen).

        Liebe Grüße,
        Steffi

        Und ja: Reismilch ist etwas gewöhnungsbedürftig. 😉 Ich find sie aber zum Beispiel für Smoothies total klasse, wenn ich mehr Flüssigkeit möchte. Da find ich die Konsistenz deutlich angenehmer, als mit herkömmlicher Milch.

        Liebe Grüße,
        Steffi

  2. Nicole

    14 Juni

    Also das mit der gesunden Ernährung klappt bei mir auch super aber die Sache mit dem Sport…mhh.. 🙂

    Liebe Grüße Nicole
    http://www.kurvig-schoen.de

  3. Carina

    15 Juni

    Ich finde deine Ideen super. Das mit dem Aufschreiben, was man am Tag so zu sich nimmt finde ich toll. Das wollte ich auch schon öfters machen, weil einem so einfach viel klarer und bewusster wird, was man am Tag isst. Dein Post war jetzt nochmal ein Anstoß das wirklich zu machen 🙂
    xx Carina von the golden avenue

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