Time Management: My Day Designer

Heute widme ich mich einem Thema, dass mir sehr viel Spaß macht. Ihr müsst wissen, ich bin ein kleiner To-Do-Listen Junkie und liebe es Dinge abzuhaken. Das führt soweit, dass ich teilweise sogar „aufstehen“ oder „duschen“ als Aufgabe auf kleine Zettelchen schreibe, nur um mich dann darüber zu freuen diese Punkte nachher erfolgreich durchzustreichen. Da fühlt man sich schon ein bisschen toll, wenn man bereits am frühen Morgen zwei Dinge der 48.361-Aufgaben langen Liste erledigt hat. Aber ich schweife ab, zurück zum Thema: Zeitmanagement. Tja, wie mache ich möglichst viel aus den mir gegebenen 24 Stunden? Wie allen gerecht werden, Arbeit, Leben und Freizeit unter einen Hut kriegen? Ich bin zwar kein Experte auf diesem Gebiet, aber mir fällt es tatsächlich ziemlich leicht meinen Tag durchzustrukturieren. Ich wende dafür ein paar einfache Tipps und Tricks an, die ich selbst mal vor Jahren auf einem Seminar gelernt habe und diese würde ich euch gerne heute vorstellen. Also: auf los geht’s los!
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Fangen wir mit dem wichtigsten an: kauft euch einen Kalender! Er ist euer wichtigstes Accessoire und ihr solltet ihn am besten immer bei euch haben. Ich persönlich bin kein Fan von Handy-Kalendern – ich verliere da schnell den Überblick und ich mag es einfach Dinge aufzuschreiben und zwischen verschiedenen Tagen hin und her blättern zu können. Vor ein paar Monaten durfte der „Day Designer“ von Whitney English bei mir einziehen. Welchen Kalender ihr habt ist aber ganz egal. Hauptsache ihr habt genug Platz euren Tag und eure Gedanken zu strukturieren. Der Day Designer ist dafür gut geeignet (und seien wir mal ehrlich, er ist einfach blogger-mäßig fotogen), aber ich würde ihn mir denke ich nicht noch einmal kaufen. Dafür gibt es mehrere Gründe: zum einen, ist der Day Designer ziemlich groß, dick und sperrig. Es ist also schwierig ihn täglich bei sich zu führen (außer man hat eine Louis Vuitton Neverfull *hust* Schatz, du liest hier auch mit … *Wink mit dem Zaunpfahl). Außerdem fehlen mir beim Day Designer eindeutig ein paar leere Seiten für Notizen. Trotz der kleinen Nachteile erfüllt der Kalender seinen Zweck und ich nutze ihn eigentlich täglich und plane meistens morgens meinen kompletten Tag einmal durch.
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Was ich super finde, sind die vielen Seiten vorab, die der Day Designer bietet um sich über seine großen Ziele im ganzen Jahr klar zu werden. Am Anfang des Jahres setze ich mich gerne hin und überlege was für Ziele ich auf kurzfristige und längerfristige Zeit habe. Das kann zum einen ein Ziel für dieses Jahr sein, z.B. das Badezimmer zu renovieren, oder endlich den Start wagen und einen Blog schreiben (check ✓). Dann gibt es die längerfristigen Ziele, für mich z.B. irgendwann einmal nach San Francisco zu reisen oder eine Eigentumswohnung/Haus zu kaufen. Wichtig ist sich vor Augen zu führen, welche Ziele und Träume man verfolgt. Es werden vielleicht nicht alle erfüllt, aber man kann sich vorstellen in welche Richtung es gehen soll. Außerdem hilft diese Planung sich auf verschiedene Dinge vorzubereiten. Ein Beispiel: Ich möchte gerne im Jahr 2015 nach San Francisco reisen, dafür kann ich jetzt schon jeden Monat 200€ beiseite legen. Oder: Ich möchte im Sommer 2014 eine Bikinifigur haben, also gehe ich ab sofort drei Mal die Woche ins Fitnessstudio … you get the idea.
5 6Weiter gehts mit der Tagesplanung. In meinem Kalender gibt es für jeden Tag eine Seite, mit To-Do Liste am rechten Rand und den Terminen auf der linken Seite. Außerdem noch weitere Spalten wie „Don’t Forget“ oder „Dinner“ (sehr hilfreich! So kann man im vorhinein die ganze Woche planen was es abends zu essen gibt, und kann gezielt einkaufen). Ich liebe es all diese Spalten und Kästchen zu beschriften, aber fühlt euch nicht verpflichtet alles auszufüllen. Ein Kalender mit einfacher Terminübersicht reicht vollkommen aus. Die wichtigsten Dinge, die an diesem Tag unbedingt erledigt werden müssen, schreibe ich oben in die linke Ecke – alles andere kommt auf die To-Do-Liste und wird dann einfach nach und nach abgearbeitet.
Wer sich übrigens wundert, dass mein Kalender in Englisch geführt wird, fragt mich nicht warum, ich mag es einfach lieber so;-)
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Tipps für ein gutes Zeitmanagement
„Eat the frog first“ ist ein bekanntes Sprichwort und heißt: Erledige die größten und wichtigsten Aufgaben zuerst. Klar macht lernen für die nächste Klausur nicht unbedingt Spaß, aber wenn es erledigt ist, ist es erledigt. Danach kann man sich anderen Aufgaben und schönen Dingen widmen und das ganz ohne schlechtes Gewissen.
Nichts aufschieben: Wenn es geht erledigt Dinge sofort. Ob Zettel abheften, Überweisungen ausführen, Blumen gießen oder Oma anrufen: diese Dinge dauern meist nicht länger als 5 Minuten und wenn sie erledigt sind, kann man schon wieder einen Punkt abhaken.
Alles sofort aufschreiben: Termine, Geburtstage oder Zutaten für die Einkaufsliste – immer alles zeitnah im Kalender eintragen bevor man es vergisst.
Delegieren: Aufgaben abzugeben fällt mir mitunter sehr schwer. Ich bin halt der Meinung ich müsste überall mitmischen 😉 Fakt ist aber, wenn man Freunde, Familien oder Kollegen miteinbezieht, helfen dieser sicher gerne aus und ihr könnt euch anderen Dingen widmen. Natürlich sollte man diese Gefallen nicht ausnutzen, und sich beizeiten revanchieren.
Mehr ist mehr: Natürlich sollte man genug Zeit für Freunde und Familie einplanen und auch sich selbst ab und zu eine Auszeit gönnen, doch Fakt ist auch: der Tag hat 24 Stunden und ihr könnt trotz Arbeit, Schule, Studium etc. mehr schaffen als ihr denkt. Also: Fernseher aus, Laptop zu und Handy beiseite gelegt, denn diese Zeitkiller halten euch oft von den Dingen ab, die eher erledigt werden sollten.
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  1. Sabine

    19 März

    Hallo ….ja ich mach mir auch immer " To Do Listen" für den ganzen Tag und halte mich (meistens) konsequent daran. Klappt prima. Doch so einen tollen Dayplaner finde ich noch besser. Danke für deine schönen Anregungen.

  2. Anonym

    18 Juli

    Hey, ich spiele auch seit einiger Zeit mit dem Gedanken mir den Day Designer für 2015 zuzulegen – ich liebe und brauche To Do Listen. Das er relativ teuer ist, ist klar. Aber darf ich fragen was du noch an Versandkosten dafür bezahlt hast? Er ist leider noch nicht bestellbar, deshalb kann ich diese Kosten nicht einsehen. Lieben Dank für eine Antwort. Caro

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