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The Girl & The Blog: A ship at harbor is safe …

The Girl & The Blog: A ship at harbor is safe …

The Girl & The Blog:

A ship at harbor is safe, but that’s not what ships are built for.

In letzter Zeit denke ich viel über das Leben nach. Wie es bisher verlaufen ist und welchen Weg ich wohl noch gehen werde. Wo ich mich hin entwickelt habe und wie sich der Blog verändert hat – und er mich. Vor vielen Jahren hatte ich diesen Blog als kreatives Outlet geschaffen um Gedanken und Inspiration mit Menschen zu teilen, denen es ähnlich geht. Ich schrieb viele Texte über das Leben und meine Gedanken, und das kam gut bei euch an. Wer mag, liest hier noch mal rein in meine Texte zu Entschleunigung und Instagram: Behind the Scenes. Um es aber kurz zu fassen: Ich habe mich entschlossen wieder mit regelmäßigen Kolumnen-Texten anzufangen. Unter „the Girl & the Blog“  werdet ihr jetzt öfter zu verschiedenen Themen von mir hören – wenn ihr denn Lust habt. Wenn nicht, ist das auch okay, denn ich habe Spaß daran Texte zu schreiben und so lange habe ich auch Spaß an meinem Blog. Also wollen wir?

Springen wir mal ins kalte Wasser mit einem Thema, dass mich schon seit Monaten beschäftigt … Im nächsten Jahr werde ich 30 und die große Zahl steht irgendwo zwischen mir und der Person, die ich gerne sein wollte als ich mit 15 an mein älteres Ich dachte. Ich dachte, ich sei mit 30 angekommen, hätte mindestens ein Kind, mit dessen Vater ich glücklich verheiratet wäre und meine Lieblingsbeschäftigung am Wochenende sei das Rasen-Vertikutieren (ihr dürft das googeln … musste ich auch). Die harte Realität ist: Ich wohne aktuell bei meiner Mutter, kann mir Kinder gerade noch nicht vorstellen und mein Guthaben auf dem Konto reicht statt für einen Hauskredit eher für ein Calippo Cola. Das Leben spielt halt manchmal nicht so mit, wie man sich das zu Barbie-Dreamhouse-Zeiten vorgestellt hat.

Trotzdem muss ich sagen, bin ich in den letzten Monaten immer glücklicher und zufriedener mit mir und meinem unperfekten Leben geworden. Vielleicht kommt mit dem Älterwerden auch die Gewissheit, dass es schon immer irgendwie weitergeht und das nichts je so schlimm ist, dass wir es nicht überleben können.

Es ist wohl so, wie das Sprichwort sagt: Ein Schiff im Hafen ist sicher – aber dafür werden Schiffe nicht gebaut. Unser Ziel sollte es sein glücklich zu sein: Immer und zu jedem Zeitpunkt unseres Lebens. Und wenn das bedeutet mal abseits der gewohnten Gewässer zu segeln, dann ist das okay. Abenteuer erwarten einen meist nicht im Heimathafen, sondern auf offener See.

Also leben wir doch einfach unser Leben, denken nicht an morgen, oder was die Gesellschaft von uns verlangt, wie viele Häuser man mit 30 haben muss, wie viele Kinder oder gescheiterte Ehen. Vielleicht sollten wir öfter mal auf unser Herz hören und nicht auf den Verstand. Wir sollten mal wieder Nächte durchtanzen, zu viel trinken, zu laut lachen, einen Fremden küssen.

Verlassen wir den Hafen und lassen uns treiben.

Auf zu neuen Abenteuern.

*Das wunderschöne Foto vom Nil wurde von meiner Freundin Steffi Z. festgehalten (Vielen Dank!). Mehr Impressionen von ihr findet ihr auch auf ihrem Instagram-Kanal.

12 Comments

  • 3 Wochen ago

    Liebe Rabea,
    auch bei mir steht nächstes Jahr die dirty thirty an und auch ich habe viel darüber nachgedacht. Früher war ich in meinem Kopf mit 30 schon längst verheiratet, hatte einen Hund und ein großes Haus (Kinder waren bei mir nie ein Thema).
    Nun, ich habe nichts davon – und nächstes Jahr mit Sicherheit auch noch nicht. Aber ich finde es toll so wie es ist! Mal etwas anderes machen. Sich immer noch wie 20 fühlen und doch reifer sein.
    Ich weiß, was ich erreichen möchte und was meine persönlichen Ziele sind und lasse mir von niemandem sagen, dass ich doch dies oder jenes endlich mal in Angriff nehmen müsste, mit fast 30.
    Es ist und bleibt nunmal einfach nur eine Zahl.
    Liebe Grüße und kopf hoch!
    Svenja

    • Rabea
      3 Wochen ago

      Liebe Svenja, es freut mich voll, dass wir uns so auch mal über „unangenehme“ Themen austauschen können und irgendwie ist es gut zu wissen, dass man nicht „allein“ ist mit seinen Gedanken. Ganz liebe Grüße!! Rabea

  • 3 Wochen ago

    Ich freue mich wahnsinnig über deine neue Kolumne und finde auch den ersten Text direkt super geschrieben. Mir gefällt das älter werden so langsam, man ist irgendwie mehr mit sich im reinen. Und ein vorgeplantes Leben ist doch auch echt iwie langweilig. Dann lieber neuer Pfade und Erfahrungen 🙂
    LG
    Brini
    http://www.brinisfashionbook.com

    • Rabea
      3 Wochen ago

      Oh Danke, Maus! Es freut mich, dass dir der Text gefällt. Mir macht es viel Spaß solche Texte zu schreiben. Und ja, du hast Recht – man kann wirklich mit Recht sagen, dass man sich entwickelt und auch „reifer“ wird. Ich möchte auch ehrlich gesagt gar nicht mehr 20 sein 😉

      Liebe Grüße!
      Rabea

  • 3 Wochen ago

    Hey Rabea,
    schön Idee mit der Kolumne! Mit deinem ersten Thema hast du einen Punkt getroffen, der mich aktuell auch sehr beschäftigt. Denn auch bei mir schlägt es nächstes Jahr 30 😉
    Auch bei mir sieht das Leben anders aus, als ich es mir vor fünf oder sechs Jahren für mich vorgestellt habe… Dabei ist mir aber aufgefallen, dass es auch die Vorstellungen waren, die uns (damals) von der Gesellschaft oder der Familie herangetragen wurden: „Was man halt so aus sich macht“. War es wirklich das, was ich wollte? Ich weiß es um ehrlich zu sein nicht, möchte es aber im kommenden Jahr herausfinden…
    Meinen sicheren Hafen habe ich schon vor einem Jahr verlassen, als ich meinen Job kündigte der mir keinen Spaß gemacht hat – ohne was neues zu haben. Wo bin ich jetzt? In einem Job den ich liebe, in einer neuen Stadt in der ich mich wohlfühle und meine Beziehung und das Zusammenziehen funktionieren wunderbar. Es hat sich sehr für mich gelohnt, auf mein Herz zu hören und den Verstand auszublenden. Es war tatsächlich eine meiner besten Entscheidungen!
    Ich hoffe, dass auch du deinen Weg findest und dein Herz sprechen lässt. Ich freue mich auf den Austausch.
    Liebste Grüße,
    Emilie

    • Rabea
      3 Wochen ago

      Liebe Emilie,
      schön zu hören, dass es bei dir schon so toll geklappt hat (auch wenn ich es schade finde, dass du nicht mehr in Köln wohnst ;-)). Es freut mich, dass du genau diese alten Wege verlassen konntest und jetzt etwas gefunden hast wofür du brennst. Ich hoffe, dass ich bei dem Punkt auch bald ankomme. Ich denke, ich bin auf einem guten Weg 🙂

      Liebste Grüße und einen Drücker!
      Rabea

  • 3 Wochen ago

    Meine liebe Rabea,
    schön, dass sie wieder da sind, die Kolumnen. Noch vor einigen Monaten bei mir angemerkt, dass du auch mal wieder mehr solcher Texte schreiben wolltest, ist es nun soweit *-*
    Und du weißt, ich stimme dir in deinem Text zu 10000000% zu. All die Vorstellungen und Zukunftspläne, die man früher mal hatte, wurden meist über Bord geworfen und in vielen Fällen ist das auch gut so, denn ansonsten wäre man nicht der Mensch der man jetzt ist. Und ich bin sehr froh, dass es alles anders gekommen ist als gedacht. Denn das Wichtigste ist das wir glücklich sind, Tag ein Tag aus! Und das ist man meist wenn man gegen den Strom schwimmt, oder einfach mal unbefahrene Gewässer betritt 😉
    Bussi Kathi

    • Rabea
      3 Wochen ago

      Kathiii, so schön von dir zu lesen – und dann direkt sowas nettes! :-* Ganz lieb! Und ich freu mich sehr, dass dir der Text gefällt, denn mir macht es total viel Spaß ihn zu schreiben 🙂

      Knutscher! Rabea

  • 3 Wochen ago

    Liebe Rabea! 30 ist das neue 20 – Hauptsache ist, dass Du Dich gut fühlst und Dich nicht den äußeren Zwängen ergibst, dass Du mit einem gewissen Alter etwas erreicht haben mußt! Und schon gar nicht, was die emotionalen Dinge betrifft, denn die sind einfach unvorhersehbar! Ich kann Dir nur sagen: Die 30er sind einfach toll! Ich bin inzwischen in den 40ern angekommen und liebe das Leben (ohne Kinder, mit tollem Partner und mit Haus 😉 ). Um so weniger Sorgen und Gedanken Du Dir über Konventionen und Alter machst, um so entspannter und glücklicher kannst Du durchs Leben gehen! Carpe diem – und zwar jeden einzelnen! Viele Grüße Anra1972

  • Lara
    3 Wochen ago

    Toller Beitrag!!! Und so wahr! Schön zu sehen, dass es zwischen der ganzen fake Welt noch wahre Persönlichkeiten gibt. Viele Grüße

  • 3 Wochen ago

    Meine Liebe, danke! Für diesen Post. Für dein Offenheit.
    Und ich kann nur sagen, bitte bitte mehr davon.
    Und ich finde mich wieder in deinen Worten. Auch mein Leben hat in den letzten zwei Jahren eine völlige Wendung genommen und ich bin an einem Punkt, den ich mir vor zwei Jahren nicht mal hätte ausmalen können – im Guten wie im schlechten. So viel ist anders gekommen als gedacht. Und dafür bin ich schlussendlich auch dankbar. Ich weiß dass alles so ist wie es sein soll, auch wenn ich es mir manchmal anders wünsche 🙂
    Ach ich bin gerade ganz geürhrt von deinem Post, muss ihn vielleicht gleich nochmal lesen.
    Ich gebe dir eine virtuelle Umarmung. Fühl dich gedrückt!
    xx Ronja
    http://www.sothisiswhat.com

  • Karina
    3 Wochen ago

    Liebe Rabea, als ich gerade bei Facebook deinen Post von dem Blog gesehen habe, habe ich mir erst mal einen Kaffe gemacht und mich mit diesem und einem Bein von einem Weckmann (Beckmann für Remscheider 😉 ) ja EINEM Bein 😀 auf mein Sofa gesetzt. Sehr ehrlich was du schreibst, ich muss sagen, an solch einem Blog bin ich persönlich mehr interessiert, als an Instastories oder Bloggern auf instagram. Es ist einfach viel ehrlicher und „realistischer“ eben wie das wahre Leben ist… Ich denke du weißt, was ich meine.
    Man hat heutzutage immer das Bild im Kopf (meist geprägt von den eigenen Eltern oder eben den vorherigen Generationen) was man im Leben bis zu einem bestimmten Alter erreicht haben muss. Aber Warum? Ist es wirklich so wichtig mit 30 Haus, Kinder und Ehemann zu haben? Vielleicht wünschen diejenigen die das haben, was ganz anderes, nämlich Unabhängigkeit, mehr Freiheit etc. Vielleicht wünscht man sich aber auch einfach immer das, was man gerade NICHT hat oder nicht haben kann. Vielleicht können wir heutzutage auch einfach nicht zufrieden sein, mit dem was wir haben und wer wir sind. Wahrscheinlich auch geprägt durch die ganzen Medien, dass wir perfekt sein müssen, Karriere machen müssen und einen tollen Job wo man viel verdient und auch noch glücklich mit ist, gleichzeitig den perfekten Partner der uns die Welt zu Füßen legt (welcher Kerl macht das bitte schon) dann die perfekte heile Familie, die besten Freunde haben, die süßesten Kinder kriegen mit denen man sich im Parttnerlook kleidet (o.k. ich geb’s zu kann echt süß aus sehen, aber nicht, wenn die Kinder wie kleine Pornostars “ aussehen) nicht zu vergessen das Traumhaus aller Traumhäuser zu besitzen und dann die perfekte Frau (figurlich und äußerlich), perfekte Ehefrau, Mutter, Freundin, Tochter und was weiß ich nicht noch alles!!! Und das ganze gilt natürlich für unseren Partner und unser komplettes Umfeld…
    Entschuldigung so ist aber nicht das LEBEN!
    Ich denke, das wichtigste ist, sich selber treu zu bleiben und einfach mal zufrieden sein mit dem was man hat und es schätzen lernen und vor allem sich über die kleinen Dinge zu freuen und nicht immer im Wettkampf mit den Medien leben die einem was verspielen wie man sein muss.
    Ich sage immer: es kommt alles so wie es kommen soll und man soll mit dem Menschen zusammen sein und eine gute Zeit haben, die einem gut tun 🙂
    Und Zahlen bedeuten doch gar nichts, außer: ne dicke fette Party feiern mit all seinen Liebsten.
    Freue mich wieder öfter in deinem Blog zu lesen:)
    Deine Karina aus der richtigen Heimat 😉 nicht aus der Stadt des ♡ens 😉

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